Vom Frühjahr 2012 ...

Unerschrocken wurde weiter trainiert. Das Laufband wurde zwar nicht mein Freund, aber wir haben uns im Laufe der Zeit miteinander arrangiert. Ich lass' mich doch nicht klein kriegen! Klein gekriegt hätte mich dafür fast die Erkältung, die mich heimtückisch rund 3 Wochen vor dem Startschuss richtig gebügelt hat. Genau in der Phase, die ich für ein intensives Abschlusstraining nutzen wollte. Da ging dann gerade mal gar nichts mehr. Och nö …

Von der Anreise …

Gott sei Dank ist es ja nicht so, dass ich allein dumme Ideen habe. Da ist zum Beispiel Tatjana: Unsere Tatjana hat schon beim Frankfurt-Marathon 2011 den Satz "Weniger ist manchmal mehr" in gänzlich neuem Lichte erscheinen lassen.   Auch für den BGL hat sie eher eine Vorbereitung "light" gehabt. Während der Anreise nach Hanau berichtete sie Mario und mir, dass sie im Februar einen HM in Fürth und einige Tage zuvor einen Lauf über rund 26 km absolviert hätte. Ansonsten würde sie drei mal wöchentlich 10 km laufen. Sie erfuhr dann auch während der Fahrt, worauf sie sich eigentlich eingelassen hatte …

In Hanau, dem Startort unserer 2,5-tägigen Folter, trafen wir auf die anderen Starter des RT. Manfred, Birgit, Melanie, Conny, Julia, Elvira, Maik, Heike und Ursula hatten sich bereits eingefunden. Und die wichtigste Frage vor dem Start lautete: Warum haben wir eigentlich nicht alle die selben T-Shirts an.........?

Von der ersten Nacht …

Nach rund 16 flachen Kilometern sind wir an unserem ersten Ziel eingetroffen, der Bulauhalle in Niederrodenbach. Die Etappe bestach nicht gerade durch eine wunderschöne Landschaft, sondern führte oft an Schnellstraßen vorbei. Aber um die erste Nervosität loszuwerden war sie gerade richtig. Hunger hatte ich bis unter die Arme und in der Folge Magenkrämpfe. Aber keiner der Streckenposten konnte mir das Schnitzel reichen, nach dem mir so gelüstete. "Komm Mädsche, mach Disch ab." So die meist mit einem Grinsen begleitete Reaktion auf meinen immer wieder aufs Neue vorgetragenen Wunsch. Endlich, das Ziel, was zu essen! Aber leider waren dort die Bananen aus, und so musste ich bis zum Abendessen weiter darben.
Bis auf Ursula haben wir uns alle für die Pension "Sporthalle" entschieden.
Hotel geht natürlich auch, ist aber doch wirklich langweilig, wenn man schnarchende Mitläufer und sich nicht auflösen wollende Schlangen vor den Toiletten - übrigens mit beeindruckender Geräuschkulisse - haben kann.

So suchten wir nach dem Zieleinlauf unsere Sachen zusammen, die mittels Kleintransporter von Hanau hergebracht wurden, und schlugen unser Vereinslager auf. An dieser Stelle darf Tatjanas knatschepinke Luftmatratze einfach nicht unerwähnt bleiben, die sie ohne weitere Hilfsmittel aufblasen wollte. Maiks Hinweis, bis sie fertig wäre hätte er schon lange fertig geduscht, wurde mit einem "ich kann gut blasen" quittiert... Apropos duschen: Hier wäre beinahe schon der erste Ausfall zu beklagen gewesen. Beim schwungvollen Betreten der Gemeinschaftsdusche wäre ich beinahe auf den nassen Fliesen ausgerutscht. Mann, das hätte ein peinlicher Auftritt werden können!!! Die Nacht war übrigens etwas unruhig. Maik hatte besonders gelitten. Nicht nur, dass seine Ohropax schlecht saßen, durch Melanies Grunzen träumte Maik in der Nacht sogar von kleinen Ferkelchen …

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